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Übung - 16.07.10 Busunfall B308 Rohrach

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16.07.2010 Busunfall B308 Rohrach

Die für alle 3 Jahre vorgeschriebene Katastrophenschutzübung im Landkreis Lindau hat im Jahr 2010 im Rohrach zwischen Scheidegg und Niederstaufen stattgefunden. Durch das Rohrach führt die Alpenstraße B308 und ist stark befahren.


Das Übungs-Szenario war ein umgestürzter Reisebus mit 40 Menschen an Bord, die allesamt verletzt waren. Der Bus wurde umgekippt in der "Steinkehre" (Haarnadelkurve) platziert. "Diese Art von Unfall ist so oder so ähnlich anderswo bereits geschehen und ist realistischer als ein Flugzeug-Unglück im unteren Landkreis und gleichzeitig ein Großbrand im oberen Landkreis", so Kreisbrandrat Friedhold Schneider.

Die Übung wurde durch den Kreisbrandinspektor Wolfgang Endres in mühevoller Detailarbeit vorbereitet

Im Einsatz waren rund 250 Einsatzkräfte:

- der Feuerwehren Scheidegg, Niederstaufen, Hergensweiler, Nonnenhorn, Sigmarszell und Lindenberg
- THW Lindau und Lindenberg
- BRK Lindau, Lindenberg und Weiler
- Rettungshunde-Staffel "St. Georg" Lindenberg
- Kriseninterventionsteam des Landkreises Lindau

Als erstes trafen die Feuerwehr aus Niederstaufen mit Kommandant und Einsatzleiter Markus Elbs und die Feuerwehr aus Scheidegg mit Kommandant Georg Höß an der Unglückstelle ein. Sofort wurde mit dem löschen des qualmenden Busses gestartet und mit den Bergen der Verletzten begonnen.


Aktuelle Einsätze...

  • 10.05.2012


Brand B3, mehr...

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  • 27.04.2012


Brand Industrieanlage, mehr...
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  • 15.04.2012


Brandmeldeanlage, mehr...
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Vorankündigung Jahr 2012...
150 Jahre Feuerwehr Scheidegg!


Fünf weitere Feuerwehren, das technische Hilfswerk und die Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuzes wurden durch den Einsatzleiter angefordert und kamen nach kurzer Zeit alle an der Übungsstelle an.

Der Katastrophenschutz des Landkreises Lindau hatte seine mobile Einsatz-Leitstelle aufgebaut. Die Situation wurde mittels Ausdrucke und einem fortlaufenden Protokoll dokumentiert. Weitere mögliche Schritte wurden gemeinsam mit dem Einsatzleiter und den jeweiligen Abschnittsleitern analysiert und ggf. durchgeführt.

Die blutüberströmten Verletzten wurden von den umliegenden Feuerwehren gemimt. Diese wurden von der Unglücksstelle von den Einsatzkräften entfernt und zur Sammelstelle des BRKs gebracht. Dort wurden die Verletzten versorgt und dann in die umliegenden Krankenhäuser verbracht.



Teilweise waren die Verletzten durch den Schock in das umliegende Waldstück geflüchtet und hatten sich vor Angst und Panik versteckt. Diese Personen wurden zuerst durch die Feuerwehrler und dann im Laufe des Abends durch die Hundestaffel "St. Georg" gesucht und letztendlich auch gefunden.

Diese Übung wurde durch mehrere Beobachter der verschiedenen Institutionen (Landratsamt, Kreisbrandinspektion, ...) begleitet. Ebenso haben sich Vertreter der Regierung von Schwaben, unser Landrat, Herr Elmar Stegmann, der Verbindungs-Hauptmann der Bundeswehr, Herr Hajo Prinz, und verschiedene Bürgermeister des Landkreises vor Ort von dem reibungslosen Zusammenspiel der verschiedenen Einsatzkräfte überzeugen können.

Bilder (232) zu der Übung:

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